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Blogpost an einem produktiven Tag

Da ich heut sowieso schon so suuuuperproduktiv bin, dachte ich mir, schreib ich auch noch gleich nen neuen Artikel – ich hatte mir vorgenommen wieder regelmäßiger zu bloggen und wie man sieht klappt das nicht wirklich. Entweder ich habe nichts zu sagen, oder ich habe etwas zu sagen, was ich aber nicht in Worte kleiden kann oder es tritt Möglichkeit 3 ein und ich bin einfach zu faul.

In den letzten 10 Tagen war ich erstmal gepflegt krank – Grippe, oder als was man Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Husten eben bezeichnet. Bis letzten Mittwoch war ich bei René in Nürnberg und somit hat sich wenigstens jemand (übrigens sehr aufopferungsvoll <3) um mich gekümmert. Ich möchte nicht behaupten, dass krank sein so „Spaß“ machte – dazu gings mir dann doch zu schlecht – aber es war erträglicher als allein zu sein.

Da mir die Tabletten ausgingen und auch die Katzen auf mich warteten bin ich dann Mittwoch wieder nach Hause gefahren und prompt gings mir durch das endlose draußen-rumgerenne wieder schlechter, weshalb ich dann hier auch noch einige Tage im Bett und das Wochenende ohne Besuch von Freunden, sprich allein, verbrachte. War aber nicht mal sooo schlimm. Wenn ich von René immer wieder heim fahr, gehts mir in den ersten ein, zwei Tagen immer recht mies, weil ich mich einsam fühle, aber nach ein paar Tagen pendelt sich das dann ein und ich komm eigentlich ganz gut klar in meinem Mädelshaushalt, also mit den beiden Miezeschätzen.

Die beiden dürfen übrigens seit ich wieder allein hier wohne des nachts mit ins Schlafzimmer, weil ich mich in den ersten Nächten ohne Martin so extrem verloren fühlte. Luna ist selig, da sie seit Martin weg ist extrem anhänglich und noch sensibler als vorher ist und so schläft sie die ganze Nacht brav auf dem Hocker am Fußende vom Bett. Morle hingegen macht die ganze Nacht Party und so mussten wir schon n paar mal „n ernstes Gespräch führen“, woraufhin sie dann wenigstens für ne halbe Stunde beleidigt abzieht. Danach taucht sie aber gleich wieder auf und fordert so jede Nacht ab 2 Uhr ihr Frühstück, das es aber erst um 5 gibt. Maunzen, Dinge vom Nachttisch werfen, auf mir rumsteigen, mich ablecken und an der Wand kratzen gehören zum „Steh-endlich-auf“-Programm, welches ich aber zu ignorieren versuche. Allerdings vermeide ich seit vorletzter Nacht Tassen mit Tee auf dem Nachttisch stehen zu lassen, denn da tauchte sie immer wieder ihre Pfoten ein und spritzte mir den Tee mit voller Inbrunst ins Gesicht. Man würde ihr einen solchen Einfallsreichtum gar nicht zutrauen, wenn man sie den ganzen Tag schlafen und rumliegen sieht… Aber nun genug der Katzengeschichten.

Jedenfalls lag ich ja wie gesagt in den letzten Tagen die meiste Zeit im Bett, aber seits mir wieder besser geht bin ich irgendwie richtig motiviert. So habe ich in meiner krank-Zeit richtig viel gelesen, in den letzten Tagen einige Rezensionen auf Vorrat geschrieben und heute war ich an den Containern und danach noch einkaufen, damit ich mich wieder gesünder als in den letzten Wochen ernähren kann. Außerdem hab ich hier sauber gemacht und mich sogar überwunden abzuspülen – in der Badewanne. Seit Silvester läuft der Wasserhahn in der Küche nämlich aus und dieser wird erst Ende Februar repariert (ohne dass größere Kosten auf mich zukommen, Mama sei Dank). Deshalb heißt es jetzt: auf die Badewanne ausweichen. Daran nervt hauptsächlich das hin- und hertragen des Geschirrs, ansonsten kann ich einigermaßen damit leben, weil das Bad ja sowieso neben der Küche liegt.

Mja… später treff ich mich noch mit Marco, damit wir weiter Papier mit schwarzem Tee Papier von Hand altern können. Unsere Geschäftsidee ist, Replika eines bekannten Filmtagebuchs anzufertigen – mehr dazu, wenn wir tatsächlich über den Vorgang des Papieralterns hinauskommen *g*.

Das wars erstmal wieder – belangloses Blabla aus meinem Leben.

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2 Kommentare zu “Blogpost an einem produktiven Tag

  1. Hi Kleines 🙂

    Belangloses Blabla, das mich herzlich zum Lachen anregte
    Ich weiß, wenn man in der Situation ist, dann ist es nicht wirklich zum Lachen, aber es ist schon immer wieder erstaunlich, was sich Katzen alles einfallen lassen, um einen zu wecken.
    Mein Kater hat ein Lieblingsspielzeug, das er ‚Quaquak‘ nennt. Das verstehen wir zumindest immer, wenn er damit ankommt. Dabei handelt es sich um einen leicht ineinander verdrehten Pfeifenreiniger.
    Eines Nachts hatten er und unsere Karam (Katze 10 J) mal wieder Hunger. In der Woche davor hatte mein Mann Frühdienst, so daß sie es gewohnt waren zwischen 2 und 4 ihr Frühstück zu bekommen. Nun war aber Wochenende.
    Nachdem Simba einige Zeit auf uns rumgesprungen war und wir nicht reagierten (Ich hatte das zwar bemerkt, stellte mich aber schlafend), war dann auf einmal Ruhe. Ich duselte grade wieder ein, als mir plötzlich was kaltes, nasses ins Gesicht klatschte. So erschreckt hab ich mich lange nicht mehr.
    Da hat der Satansbraten sein Quaquak in den Wassernapf geschmissen und mir dann ins Gesicht geworfen. Und dann war ich wach und bin aufgestanden.
    Zur Strafe gabs dann aber doch erst um 7 Frühstück.

    Dieses Erlebnis und auch deines erinnert mich so an Simon’s Cat.
    Falls du das Video nicht kennst, schau es dir mal an.

    Liebe Grüße

    Siral

    • „Quaquak“ 😀 Wie süß ❤

      Aber du hast recht – Simons Cat ist auf jeden Fall absolut mit der Realität zu vergleichen, so unglaublich sich das für Nicht-Katzen-Kenner anhören mag 🙂

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