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DBT-Vorbereitung: Tag 11

16. September 2011 – Freitag

Heute Früh war ich nicht so fit, als ich aufstehen musste. Nach der Morgenrunde war ich kurz bei der Visite, ich sagte, dass ich so gern für immer hier bleiben würde und man sagte mir scherzhaft, dass sie gar nicht daran denken würden, mir ein Zimmer unterzuvermieten. Schade eigentlich. Danach bin ich wieder mit D. und A. in Ergo um dort zu plaudern und zu stricken. Den Ergotherapeuten, Herrn S. mag ich auch total gern.

Nachm Mittagessen war wieder Imagination. Aber irgendwie liegt mir das einfach nicht. Erst wurde ich sehr müde und dann ertappte ich mich dabei, dass ich mit den Gedanken längst wo anders war – nämlich bei meinem morgigen Abschied. Ich will die Mädels nicht zurücklassen… am liebsten würd ich sie in meinen Koffer packen und mit ihnen in eine WG ziehen.

Ich hab allgemein das Gefühl, dass mir das Wohnen in einer WG mit anderen psychisch Kranken gut tun würde. Mit dem Rückzug ins Zimmer, wenn ich Ruhe brauche, und Gesellschaft, wenn es mir gut geht und ich Gesellschaft will. Aber ich wohne mit Martin zusammen und diesen „normalen“ und vielleicht auch erwachsenen Schritt möchte ich eigentlich nicht mehr zurückgehen… Trotzdem wurde mir bei diesem Aufenthalt klar, wie einsam ich eigentlich die ganze Zeit bin. Vielleicht sollte ich mir irgendwelche Gruppen für psychisch Kranke suchen… Beim Spdi oder so..?

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