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Wie auf Durchreise

Heute ist wieder mal so n Tag, an dem ich mich am liebsten im Boden vergraben, oder in die Lüfte erheben würde. Alles wäre wohl besser, als hier zu sein. Ich schnalle mir meine Wohnung auf den Rücken und verzieh mich. Weit weg.

Eigentlich wären wir, also Martin und ich, am Wochenende weiter weg, zu Freunden, gefahren. Aber das Treffen mussten wir erstmal auf Eis legen, da einer der beiden krank wurde. Einerseits hab ich mich schon darauf gefreut und andererseits bin ich froh, nicht weg zu müssen. Also sollte mir die Aussicht, das Wochenende über zu Hause zu bleiben, doch gefallen…

Tut sie aber nicht. Ich will weit weg. So weit wie nur irgend möglich. In den Süden – nach Österreich, gerne Wien, n paar kulturelle Eindrücke genießen oder noch besser in den Norden ans Meer, das ich zuletzt mit 10 Jahren gesehen habe. Alles hinter mir lassen. Vor allem das bedrückende Gefühl, das mir irgendwie die Luft abschnürt. Andere Luft einatmen, mal was anderes sehen, als immer nur das Gleiche. Einfach mal die traurige Hülle meiner selbst hier lassen und jemand anders sein. Doch das liebe Geld macht einem hier einen Strich durch die Rechnung.

Und so bleibe ich hier. In meinem Nest, in dem ich mich nicht so behaglich wie sonst fühle. Lasse ich die Fenster geschlossen, fühle ich mich eingesperrt. Sind die Fenster gekippt, so wie jetzt, fühle ich mich durch die kalte Luft aber auch nicht wohl und irgendwie ungeschützt, als wär ich nur auf der Durchreise hier.

Es ist ätzend… Ich fühl mich so unwohl -.-

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4 Kommentare zu “Wie auf Durchreise

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