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Es herrscht wieder Frieden im Land oder/und/aber Extreme Traumaktivität

Eigentlich gehts mir zur Zeit ganz gut. Klar, ich hab immer wieder kleinere „Aussetzer“, aber die meister ich dann ganz gut, indem ich mich entweder zurückziehe um wieder runterzukommen, oder indem ich Martins Nähe suche. Je nachdem, ob ich gerade aggressiv bin oder ein Stimmungstief habe. Naja – das Wetter ist gut und dementsprechend gehts mir eben auch.

Martin hatte in den letzten beiden Tagen frei und Luzifer ist auch wieder ausgezogen. Ich hab die angespannte Stimmung zwischen den Tieren in unserer kleinen Wohnung einfach nicht vertragen und da musste ich mich zwischen Tierliebe und meinem Wohlergehen entscheiden – ich habe mich für mein Wohlergehen entschieden (auch wenn jetzt wohl viele Obertierschützer empört aufschreien…). Jetzt wohnt er wieder bei seinen alten Besitzern, die es jetzt, nach der Kastration noch einmal mit im versuchen wollen.

Aber irgendwie ist doch niemals wirkliche Ruhe in mir. Jetzt, wo äußerlich alles in Ordnung ist, fängt es wieder an in mir zu arbeiten. Ich träume zur Zeit z.B. extrem viel. Entweder vom anstehenden WGT, dem Klinikaufenthalt, der mir dieses Jahr höchstwahrscheinlich noch bevor steht oder ich träume die „Martin hat mich verlassen-Geschichte“ weiter. Heute Nacht z.B. war ich allein aufm WGT und hab nen verflossenen Liebhaber wiedergesehen – mit dem ich dann gleich ganz spontan was am laufen hatte. Mich würde interessieren was das zu bedeuten hat. Ich glaube, das werd ich wohl nachher in der Therapie mal ansprechen – da hab ich in zwei Stunden nen Termin.

Zum Abschluss noch ein Lieblingslied ❤ – Him beim Autofahren hören ist toll : ).

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12 Kommentare zu “Es herrscht wieder Frieden im Land oder/und/aber Extreme Traumaktivität

  1. Gut, dass du dich für dich entschieden hast! Und wer darüber meckert sollte mal über seine eigenen Prioritäten nachdenken. Abgesehen davon , dass es den Tieren auch nicht gut geht, wenn Spannung da ist…

  2. Das seh ich genauso. Ich hätte genauso entschieden. Kann deine zwei Grazien da verstehn, meine zwei hätten nicht anders reagiert.

    hdl ❤

  3. Einfach mal VORHER das Hirn einschalten und das Tier gar nicht erst aufnehmen. Du weisst doch, dass du psychisch nicht belastbar bist. Ein Problemtier gehört in ein stabiles Zuhause. Und dann gibst Du ihn auch noch zu seinen alten Besitzern zurück! Glaubst Du, dieses Herumgeschubse hilft ihm?? Das nächtliche Weinen zeigt, dass er unglücklich ist, das wird auch durch die Kastration nicht verschwinden! Richtige Stärke wäre es gewesen, ihn wenigstens nicht zu den alten Besitzern zurückzugeben, sondern ihn privat oder über eine Tierschutzorga weiterzuvermitteln. Dann hättest Du die angespannte Stimmung vielleicht noch eine Weile weiter ertragen müssen, aber davon stirbt man nicht. Aber Du hast den bequemen Weg gewählt und den Kater in sein Unglück zurückgeschickt. Bravo.

    • Ich habe einige Kommentaranfänge geschrieben und diese aber letztendlich wieder gelöscht, da ich mich eigentlich garnicht auf ne Diskussion einlassen möchte.

      Ich habe ihn kurzfristig aufgenommen – es hätte klappen können, hat es aber nicht und so habe ich es wenigstens versucht und ihm wenigstens mit der Kastration was Gutes getan.

  4. @ Tialda,
    einfach drüber hinweg lesen. War ja klar, dass auch solche Bemerkungen kommen werden.

    @ Delia

    Diese Art von Bemerkungen braucht die Welt nicht.

    Das mit den „Hirn“ einschalten, war eine gute Idee von dir,

    noch sinnvoller wär gewesen, wenn du es selber praktiziert

    hättest *kopfschüttel*.

  5. Ich wollte nicht mit Dir „diskutieren“, sondern Dir aufzeigen, dass Du einen Fehler gemacht hast, den Du offenbar nichtmal einsiehst. Inwiefern willst Du ihm denn mit der Kastration etwas Gutes getan haben? Wie oben schon gesagt, das Weinen wird dadurch ziemlich sicher nicht verschwinden. Man merkt, dass Du wenig Katzenverstand hast. Ich hoffe, Deine anderen beiden Katzen werden nicht auch irgendwann einfach abgeschoben, wenn es Probleme gibt…

  6. Dass die Mutter hier ihre Tochter in Schutz nimmt, ist klar und auch verständlich. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier jemand gedankenlos gehandelt hat und ich das nicht gutheisse. Ich bin Tierschützerin und habe nur frei meine Meinung geäussert. Damit muss man rechnen, wenn man einen Blog führt.

  7. Ihr müsst da jetz nich streiten – jeder hat eben andere Prioritäten und Ansichten. Und ja – wenn man einen Blog führt, muss man eben auch mit Kommentaren rechnen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen.

    Allerdings finde ich es übertrieben Sätze zu verwenden wie „das Tier ins Verderben geschickt“, zumal ich den Kater nicht einfach wo anders hingeben konnte, da es noch so etwas wie Besitzrechte gibt, er mir nach wie vor nicht offiziell gehörte und seine Besitzer, hätte er bleiben können, auch weiterhin Futter und weitere Kosten auf sich genommen hätten. Außerdem handelt es sich bei den Besitzern um enge Freunde und bei aller Tierliebe werde ich eine Freundschaft wegen so etwas nicht aufs Spiel setzen.

    Dann kommt noch der Punkt, dass ich oberflächlich beschrieben habe, warum er wieder nach Hause musste und du somit das Ganze im Endeffekt gar nicht nachvollziehen kannst. Ich lebe nicht allein und neben mir ist mir das Wohlergehen meines Partners und meiner eigenen Tiere wichtiger als das eines fremden Tieres.

    Wie gesagt – jeder hat seine eigenen Prioritäten. Ich habe es mit diesem Versuch gut gemeint und im übrigen ist er seit der Kastration viel ruhiger, da das „weinen“ laut Tierärztin eine Mischung aus Langeweile und Potenz war.

    Lange Rede, kurzer Sinn – du kannst dir gerne deine eigene Meinung bilden, allerdings rate ich dir, dich etwas zurückzuhalten, da du die ganze Geschichte dahinter und vor allem mich, meine Umgebung und mein Maß an „Katzenverstand“ nicht kennst.

    Mein Blog spiegelt Momentaufnahmen wieder, aber nicht mein ganzes Leben und meine komplette Persönlichkeit. Einen Blog zu lesen bedeutet nicht gleichzeitig den Menschen dahinter zu kennen und über ihn urteilen zu können.

  8. Oh, auf welchem Holzweg Sie doch sind… @die Mama.
    Der Mensch ist NICHT die Krone der Schöpfung, auch wenn er sich gerne so darstellt. Mit welchem Recht denn? Es gibt soetwas wie Tierrechte. Ein Grund, weshalb ich vegan lebe. Sie müssen noch viel, viel lernen.

    @Tialda: Mit diesem Satz „Ich lebe nicht allein und neben mir ist mir das Wohlergehen meines Partners und meiner eigenen Tiere wichtiger als das eines fremden Tieres.“ hast Du mir nun ohnehin schon gezeigt, welch Geistes Kind Du bist. Deine „eigenen“ Tiere gehören nur sich selbst und jedes Tier ist gleichviel wert, egal bei wem es lebt.
    Aber lassen wir es nun gut sein, eine solche Diskussion wollte ich auch ursprünglich gar nicht lostreten. Zudem war mir von vorneherein klar, dass es vergeblich sein würde. Aber ich gebe die Hoffnung auf mitfühlende, nachdenkende Menschen nie auf.
    Vielleicht kommt ihr irgendwann noch drauf, dass sich die Welt nicht nur um EUCH dreht.

  9. Delia: „Der Mensch ist NICHT die Krone der Schöpfung, auch wenn er sich gerne so darstellt. Mit welchem Recht denn? Es gibt soetwas wie Tierrechte. Ein Grund, weshalb ich vegan lebe.“

    Vielleicht sind wir nicht die Krone, aber die Weltbevölkerungszahl gibt uns ein bestimmtes Bild davon:P .
    Mit welchem Recht? Mit dem Recht des Verstandes und des Stärkeren würde ich sagen.
    „Rechte“ sind Dinge, die wir uns und anderen wünschen. Frag mal die Tiere nach Gerechtigkeit, wenn sie Kindsmord begehen (Löwen), Vergewaltigen (Bestimmte Insektenarten) oder sich gegenseitig Fressen.

    Delia: „Du weisst doch, dass du psychisch nicht belastbar bist. Ein Problemtier gehört in ein stabiles Zuhause.“
    Aber eben auch Gesellschaft, die der Kater vorher so ziemlich gar nicht hatte, wenn die Besitzer von Früh bis spät nicht da sind und bei ihrer Heimkehr die eher pragmatischen Wünsche des Tieres erfüllen.
    Kurz danach schreibst du:

    Delia: „Dann hättest Du die angespannte Stimmung vielleicht noch eine Weile weiter ertragen müssen, aber davon stirbt man nicht. Aber Du hast den bequemen Weg gewählt und den Kater in sein Unglück zurückgeschickt. Bravo.“

    Du stellst ihr die Wahl dauernd Ärger zu Hause zu haben (Was den Kater mehr treffen könnte als die Ruhe oder das eingepfärcht sein im Tierheim); oder weiterhin einen „angenehmen Alltag“ zu haben und ihm wieder Routine und Sicherheit zu geben, egal wie diese aussieht.
    Bei den Alten Besitzern hat er es immer noch besser, als wenn sie den Kater auf der Autobahn ausgesetzt hätte, also beschwere dich nicht.

    Bevor ich nun unsachlich und ausfallend werde, komme ich zum Ende, erfreue mich mich weiterhin meines Lebens und sage Tialda, dass es immer noch besser ist, sich um etwas zu Bemühen und zu scheitern, als Niemals etwas zu tun.

    Salve!

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