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Mein Leben im Kriegsgebiet und der Freu-Grund des Tages

Hab richtig lange nichts mehr geschrieben… Das hat aber keinen schlechten Hintergrund – denn letzte Woche gings mir so gut, dass ich jeden Tag mindestens einmal draußen war. An mehreren Tagen war ich sogar alleine mitm Auto unterwegs und hab Freunde besucht. Was so ein bisschen Sonne alles bewirken kann…

Seit Montag leben Martin und ich im „Kriegsgebiet“ das meine Katzen aus der Wohnung gemacht haben. Ich hab den Epileptiker-Problemkater Luzifer bei mir aufgenommen, da sein Reiseticket ins Tierheim geführt hätte. Er pinkelte seinen Besitzern sein fast zwei Jahren die Wohnung voll und röhrte jede Nacht derart herum, dass man es im ganzen Haus hören konnte. Aber ich war der Meinung, dass das Gepinkel daran liegt, dass er mit der Unordnung in deren Wohnung nicht klar kam und dass er deshalb ständig rumplärrte, weil er sich allein fühlte. Also bekommt er hier ne Chance.

Nachdem er den ganzen ersten Tag unterm Sofa verbrachte, traut er sich heute wenigstens schon auf der Fensterbank und dem Fußboden im Wohnzimmer rumliegen. In sein Katzenklo hat er auch schon einmal brav gepinkelt. Was mir nur Sorgen bereitet ist, dass er seit er hier ist noch kein einziges Stückchen gefressen hat. Ob er trinkt kann ich auch nicht feststellen, aber wenn er gepinkelt hat, wird er wohl was getrunken haben … (?) Luna sitzt, seit er da ist, immer ein bis zwei Meter entfernt von ihm und lässt ihn nicht aus den Augen und sobald er sich auch nur einen Schritt bewegt, knurrt, faucht und spuckt sie. Morle hält sich im Hintergrund. Ich merke selber, wie eine total knisternde Anspannung in der Luft hängt und fühl mich jetzt, am dritten Tag, irgendwie schon richtig unwohl hier.

Am Samstag wird Luzifer erstmal kastriert und ich hoffe, dass sich dann auch das nächtliche Rumgeschreie gibt. Diese Woche hat Martin noch Nachtschicht, aber er meinte, wenn er Nachts hier schlafen muss und es wegen dem Kater nicht kann, muss er doch gehen.

Aber jetzt zu etwas Erfreulicherem. Ich hab nämlich vor einer Woche oder so bei Svü einen Hauptpreis gewonnen : ). Und der kam heute an und ich schwanke immer noch zwischen Freuden-Quietschern und in Tränen auszubrechen, weil ich so gerührt bin. Sie hat nämlich haargenau meinen Geschmack getroffen und der Antistreßball ist schon in Betrieb, hier im Krisengebiet. Da ist einfach alles drin, was ich liebe – von duftigen Sachen, über Süßes, zum Tee und für die Katzen is auch noch was dabei. Danke, danke, danke, danke, danke liebe Svü : ). Sooooo toll. Außerdem hab ich jetzt deine Adresse und ich schreibe total gerne Postkarten : P.

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5 Kommentare zu “Mein Leben im Kriegsgebiet und der Freu-Grund des Tages

  1. *lach*

    Der ist aus nem 1€ Shop hier in der Stadt. Leider nen No-Name Laden… es gab aber auch mal lange Zeit bei KIK welche. Schau da mal… und sag Bescheid ob ihr einen gefunden habt 😉

  2. „Diese Woche hat Martin noch Nachtschicht, aber er meinte, wenn er Nachts hier schlafen muss und es wegen dem Kater nicht kann, muss er doch gehen.“

    -> Bevor er in’s Tierheim muss, kannst du ihn zu mir geben.. ich bin sehr gut mit jmd befreundet, der eine Aufnahmestelle für Notfallkatzen hat, er würde ihn sicher nehmen.

    Alles Gute & Daumen hoch für soviel Einsatz!

  3. Pingback: 2. Bloggeburtstag! – Die Aktion. | Svüchiatrie.

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