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Der nächste Windstoß…

…kommt offenbar heute, nachdem es mir gestern ziemlich gut ging.

Das Ganze fing schon damit an, dass ich heute Früh aus einem oft geträumten Alptraum erwachte. Es ist ein Traum, den ich immer weiter träume – er wiederholt sich nicht, sondern wird von Mal zu Mal realer. Zu Anfang wars so, dass ich immer träumte, Martin mache mit mir Schluss. Er fuhr zu seinen Freunden und schrieb mir ne SMS, dass er einfach nicht mehr zurückkommen würde und dass es vorbei sei. Mittlerweile ist die Trennung in meinem Traum schon ein paar Wochen her. Ich befinde mich in Gesellschaft meiner Familie und erzähle von ihm, bis mir klar wird, dass es vorbei ist und dass ich ihn vergessen sollte. Aber ich kann es nicht, mir wird klar, dass ich nur ihn liebe, aber er will mich nicht zurück. Als ich aufwachte, musste ich weinen, fühlte mich verwirrt und wusste nicht, ob es wahr ist oder nur ein Traum war. Ich rufe panisch seinen Namen und er kommt ins Schlafzimmer. Ich erzähle ihm was los ist und er setzt sich neben mich ins Bett und ich kann mich anschmiegen. Aber es macht mich trotzdem fertig… ich zittere wenn ich nur daran denke.

Okay – der Tag beginnt. Es war/ist draußen so dermaßen trüb, dass ich mich fühle, als würde ich davon eingehüllt. Warum ich nicht einfach das Licht anschalte? Ich kann nicht – keine Ahnung warum. Es ist mir zwar unendlich peinlich das zuzugeben, aber heute bereue ich, dass ich den Klinikplatz abgesagt hab.

Wie meine Therapeutin beim letzten Gespräch schon sagte – ich bin alles andere als stabil, nicht belastbar, und was ich selbst noch weiß – dunkles Wetter gibt mir den Rest (wie untrue als Goth… jetzt darf ich sicher nicht mir „mitspielen“). Es reicht also schon schlechtes Wetter aus, damit ich wieder ins nächste Loch stolper – das kotzt mich richtig an.

Ich könnte heulen, weniger aus Selbstmitleid, sondern eher deshalb, weil ich wütend und zornig über mich selbst, bzw. über meine Krankheit bin. Ich will, dass das endlich mal ein Ende nimmt -.-…

Gestern habe ich mir einige YouTubeVideos von Lena aka CemeteryDrive87 angesehen und kam durch sie zu der Überlegung, ob nicht ne 12wöchige stationäre DBT ne Überlegung Wert wäre. Sie hat nämlich eine gemacht und es hat ihr offenbar extrem weitergeholfen. Also habe ich über Dachverband DBT nach Kliniken gesucht, aber nur eine einzige gefunden, die mir zusagt – nämlich die Dr. Schlemmer Klinik in Bad Tölz.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich für eine DBT überhaupt geeignet bin, bei mir kommt ja die soziale Phobie noch dazu. Außerdem weiß ich nicht, ob ich „Borderliner genug“ dazu bin oder vielleicht bin ich ja zu „gesund“ dafür… Suizid ist seit Jahren kein Thema mehr bei mir, in meiner Beziehung läufts auch gut und das Bedürfnis nach Selbstverletzung hab ich eigentlich auch im Griff – die Klingen habe ich mittlerweile seit zwei Jahren aus meinem Leben verbannt.

Ich habe keine Ahnung was ich… bin… was ich .. tun soll und vor allem habe ich keine Ahnung .. von irgendwas : (.

[…] und ich versuche stark zu sein, ich fühl mich elend und allein. Steh mit dem Rücken an der Wand […]
Mantus – Es ist vorbei

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2 Kommentare zu “Der nächste Windstoß…

  1. das tut mir leid für dich =(
    ich hoffe du findest eine möglichkeit doch irgendwo recht schnell unterzukommen und dich abzuweisen weil du nicht krank genug bist wäre echt mies :/!

  2. Pingback: Es herrscht wieder Frieden im Land oder/und/aber Extreme Traumaktivität « Tialdas Welt

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