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Mein Februar 2011

Ich schreibe hier viel zu wenig, ich weiß… Aber obwohl ich keinem regulären Job nachgehe, hab ich irgendwie endlos viel zu tun. Ich versuche hiermit mal zu aktualisieren:

Ich hab zur Zeit endlos viel zu tun. Ich hab das Gefühl, mein Tag hat nicht genügend Stunden. Klar man könnte da jetzt sagen „Na dann steh doch eher als 13 Uhr auf.“, aber irgendwie ist mir das unmöglich. Letzte Woche hatte ich mal wieder Therapie und hab die Problematik geschildert, dass ich es einfach nicht aus dem Bett schaffe und meine Therapeutin meinte, ich solle mich nicht so unter Druck setzen und das würde auch an den Medikamenten liegen, dass ich erst gegen Mittag in die Gänge komme. Klar – dann könnte man sagen, „Dann bleib doch am Abend länger als 0:30 auf!?“ – schon probiert, dann verschiebt sich mein ganzer Schlafrythmus nach hinten. Ätzend ist das -.-, bin ich doch beim Schlafem so unproduktiv und darf mich nur mit nervigen, unangenehmen Träumen herumschlagen.

Ich habe mir überlegt, ob ich meine Träume nicht hier aufschreibe, aber dann hätte ich noch mehr zu tun und wie gesagt ist die Zeit ja irgendwie verdammt knapp aktuell.

Was mache ich denn so großartig? Ich beschäftige mich zur Zeit mit mehreren Themen, würde mich mit jedem Thema eingängig beschäftigen, aber dann würden andere Sachen wieder liegen bleiben. Neben dem groben Haushalt (Küche sauber halten, Wäsche machen, Mauzis und Ratzis sauber halten und wöchentliche Staubbeseitigung) nimmt mich z. B. kochen für mich selbst in Anspruch. Eigentlich kein großes Ding, aber dreimal täglich eine halbe Stunde läppert sich ja auch. Zumindest halte ich mich seit Montag wieder an die strenge MB-Phase und das wird voraussichtlich erst durch ein Samstagsfrühstück mit Freunden unterbrochen.

Was noch? Die täglichen „Rituale“, wie Tagebuch schreiben, Diarycards ausfüllen, neue Blogeinträge lesen, Dshini spielen (wo ich heute übrigens mein Glätteisen abbe“zahlt“ habe – mal sehen wann es hier bei mir eintrifft), Katzen bespaßen.

Und dann fröhne ich noch meiner Büchersucht. Aktuell hab ich 11 Rezensionsexemplare hier liegen und über die möchte ich natürlich so schnell wie möglich schreiben – ganz zu schweigen von den ca. 80 anderen Büchern, die darauf warten gelesen zu werden. Also lese ich recht viel, morgens nach dem Frühstück (bevor ich mich nochmal 2-3 Stunden aufs Ohr hau), abends vorm Einschlafen und dazwischen, wenn sichs einrichten lässt. Wenn ich fertig gelesen habe heißt es darüber schreiben. Es macht mir riesigen Spaß zu schreiben und zu lesen – ich liebe es. Toll wäre es, wenn ich damit irgendwann Geld verdienen könnte… Geht sowas? Informiert mich : ).

Nebenher beschäftige ich mich noch mit meinem wieder erblühtem Interesse für den alten Pfad, lese mich durch diverse Bücher und Internetseiten und dann liegen da noch seit Wochen einige Zeitschriften über Geschichte, Psychologie und Alternative Heilmethoden, die ich eigentlich dringend lesen möchte und es jeden Tag auf morgen vertage(n muss).

Ach, was ich noch vergessen hab – ich warte auf meine bestellten Stricknadeln, die Wolle und das Sockenstrickbuch hab ich schon. Stricken möchte ich also demnächst auch noch anfangen und wenn ich schon mal bei Handarbeit bin, fällt mir wieder ein, dass ich eigentlich längst mal wieder nähen, Postkarten und Seife machen uuund in den Wald gehen und den Frühling suchen wollte.

Ich kann gar nicht glauben, dass ich wirklich so viele Interessen habe. Denn bis vor etwas über einem Jahr, saß ich nach meiner „Entlassung in die Auszeit“ noch jeden Tag gelangweilt vor dem Fernseher, nur um Zeit totzuschlagen und zu warten, dass Martin von der Arbeit zurückkehrt. Insofern kann ich wohl sagen, dass ich psychisch einen Sprung nach vorn gemacht habe und mich nun sehr gut selbst beschäftigen kann.

Wenn sich da nur nicht immer solche Gedanken einschleichen würden wie, „Vergiss nicht, ohne damit Geld zu verdienen ist das alles nichts wert. Wenn du selbst kein Geld verdienen kannst, bist DU nichts wert.“ Aber dazu morgen mehr – ich hoffe ich schaff es…

Zum Glück kann ich mich während dem ganzen Streß den ganzen Tag von toller Musik berieseln lassen ❤ Musik ist toll …

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2 Kommentare zu “Mein Februar 2011

  1. Diese Zeilen sind Balsam für ein Mutterherz, wenn man die schwere Zeit vorher kennt.
    Freu mich mit dir über den „Sprung“ wie du es nennst.

    lg Mama ❤

  2. Ich auch:)

    Das mit dem Job Kenne ich, nur war das bei mir „Ein Cagirgan der nicht studiert ist wenig wert“… Studiert habe ich nicht, auch wenn ich nicht auf dem Kopf gefallen bin, aber meine Freunde stärkten mir den Rücken und zeigten mir, dass ich mehr wert bin, als ich dachte.

    Ich sag dann an dieser Stelle: Du bist uns sehr viel wert. So viel, dass wir unsere Zeit mit dir verbringen wollen. Egal wie.

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