Die Kraft schwindet

Wie viel Kraft hat ein Mensch eigentlich? Und was passiert, wenn diese Kraft ausgeschöpft ist?

Ich habe ein Simpsonszitat im Kopf, nur dass ich den ursprünglichen Wortlaut „Lust zu morden“ durch „Kraft“ ersetze. „Die Kraft schwindet, schwindet, schwindet…, steigt wieder an…, schwindet… …ist weg.“

Das Thema ist im Endeffekt wieder einmal die (begrenzte) Erwerbsunfähigenrente, die ich Ende 2009 (!) beantragte. Mittlerweile ist das Ganze im Klageverfahren und wieder kam letzten Dienstag eine Absage. Die Gründe diesmal:

„Allgemein fällt auf, dass laut Gutachten Ihrerseits die Beschwerden als nicht so dramatisch geschildert wurden. So sei die Panik nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit (richtig, mittlerweile bekomme ich nur noch selten Panik in der Öffentlichkeit, sondern kann nur noch verschwommen sehen und drifte ab ins „Wunderland“). Sie würden Buchrezensionen schreiben (pro Woche maximal 2-3), Hunde ausführen (wenn es warm ist und mich okay fühle, als Therapie-Hausaufgabe) und gelegentlich Reiten (richtig – gelegentlich. Das letzte Mal vor mehr als drei Monaten.). Wenn man sich mit Freunden in Gesellschaft treffe, würden Sie auch Alkohol konsumieren, im Sommer auch Autofahren (was hat das mit Borderline/Depressionen/Angst zu tun!?). (Und jetzt kommt der Hammer) Während der Untersuchung hätten Sie zeitweise auch gelächelt (und zwar genau da, als dieser Arzt zu mir sagte, er sehe gute Chancen, dass die Rente gut geht und ich mich erleichtert dafür bedankte, dass er mir glaubt).“

Im Endeffekt wurde das wenig positive in meinem Leben hiermit zusammengekratzt und gegen mich verwendet. Den Tag über, bis Martin von der Arbeit heimkam, fühlte ich mich seltsam schwebend… und als er dann hier war, bekam ich Heulkrämpfe. Mja.. und letztendlich tat ich, als er das Zimmer kurz verließ das, was ich seit Monaten nicht mehr getan habe – mich in Form von Kopf gegen die Wand schlagen selbst verletzt. Soviel zum Thema „Sie können mindestens 6 Stunden am Tag arbeiten“…

Das Ende vom Lied waren schreckliche Kopfschmerzen und Erbrechen -> Notaufnahme ->Gehirnerschütterung -> Krankenhausaufenthalt. Kopfschmerzen hab ich immer noch leicht und die Depressionen sind seit einigen Tagen wieder allgegenwärtig. Ich habe keine Lust mehr zu kämpfen. Wenn ich kämpfe, werden mir die Erfolge sowieso gleich wieder entrissen und ich werde durch unsinnige Behauptungen zurück gestoßen, dahin wo ich herkam – auf den Boden.

Ich könnte weinen und schreien, weil ich dermaßen verzweifelt bin. Muss ich erst irgendwo hängen, bevor Behörden den Ernst der Lage erkennen? Mein Hals fühlt sich permanent zugeschnürt an und ich weiß mittlerweile, dass man den sogenannten „Stein im Magen“ wirklich körperlich fühlen kann. Alles ist angespannt und ich würde am liebsten alles herauskreischen um mich von dem Druck zu befreien. Aber ich trau mich nicht – wir haben schließlich Nachbarn und außerdem… …ich will den Wahnsinn nicht zulassen : (… Wer weiß was als nächstes kommen würde – ein „irre lachend auf die Autobahn rennen“?

Freitagfüller nach einer turbulenten Woche

1.  Eigentlich wäre es schön,  wenn ich vollkommen gesund wäre – doch dann wäre ich wohl ein ganz anderer Mensch.

2.  Das Essen im Krankenhaus war lächerlich.

3.  Gestern abend  nach meiner Entlassung kochte mir Martin Nudeln mit Bolognesesoße.

4.   Der Frühling scheint noch so weit weg.

5.  Ich könnte niemals  als Krankenschwester arbeiten.

6.    Es hätte keinen Sinn, wenn ich einen eigenen Koch hätte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf viel Ruhe für meinen Kopf, morgen habe ich eine Teilnahme am Lesemarathon geplant und Sonntag möchte ich, dass meine Gehirnerschütterung ausgestanden ist!

Samstagmorgen – Flohmarktzeit <3

Heute war der erste Flohmarkt dieses Jahr (von dem ich wusste, dass er statt fand) und so hab ich unsere Lieben – Timur, Christiane und Marco – dazu ermuntern können hinzufahren (wenn wir was unternehmen, dann eigentlich immer zusammen). Und ich muss dazu sagen: Ich liiiiebe Flohmärkte!!! Ich steh total auf alte Sachen der Sorte „Edelkitsch“ und hätte neben den vier Dingen, die mitkommen durften, noch viele andere Sachen gesehen die ich gerne von ihrem Flohmarkt-Leben erlöst hätte. Darunter eine alte Pendeluhr für 170 Euro, die einfach über meinem Budget lag und ein kleines uraltes Schränkchen mit vielen kleinen Fächern, in das ich mich schon meinen Schmuck einsortieren sah. Aber Martin zog mich weiter mit „Wer soll das denn wieder herrichten!?“, denn die weiße Farbe war abgeblättert und man hätte etwas Arbeit reinstecken müssen.

Aber nun zu den Schätzen, die mitkommen durften : ) – zwei kleinere Sachen und ein absolutes Highlight (zumindest für mich).


Den alten Rosenkranz hab ich für 5 Euro erstanden – der wird wohl am WGT zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ob um den Hals oder ums Handgelenk gewickelt weiß ich noch nicht – ich find ihn total schön… Und die tunesische Katzenfigur aus Holz hat mich voll angesprochen. Ich hab sie aber erst zu Schluss der Runde gesehen und hatte da schon mehr Geld ausgegeben als ich wollte. Für einen Euro hätt ich sie mitgenommen aber zwei Euro waren mir zuviel. Und dahaaann hab ich sie von Timur geschenkt bekommen : ) – danke nochmal <3…

Und mein persönliches Highlight ist dieser Schatz:


Eine richtig große Tischlampe, die laut Verkäufer „richtig alt“ ist – was ich auch glaube, denn die Steckerform und die Form des An-/Ausknipsers kenne ich nur aus der Zeit als ich noch klein war und meine Oma noch solche alten Stücke benutzte. Eigentlich wollte der sehr nette, gesprächige alte Mann 25 dafür, ging dann auf 15 runter und wir haben uns dann auf 12 Euro geeinigt. Ein Schnäppchen wie ich finde ❤ Ich find das Ding wunderschön, auf dem kleinen Bild kann man das gar nicht richtig erkennen. Ich bin am überlegen, sie noch irgendwie zu „vergothkitschifizieren“. Was ich auf jeden Fall probieren will, ist Fledermäuse oder irgendwas Bortenähnliches aus Tonpapier auszuschneiden und sie in den Lampenschirm zu kleben. Mal sehen was sich machen lässt.

Nachdem wir uns auf dem Markt den Arsch abgefrohren hatten, sind wir noch in mein Lieblingscafe zum Frühstücken. Dieses Cafe ist auch total Edelkitsch-mäßig. Überall Kronleuchter und mit rotem Stoff bezogene Sofas und Stühle – ich liebe es… Und danaaach haben wir noch einen kleinen Bummel durch die Stadt unternommen und ich hab viel zu viel Geld ausgegeben, nachdem ich eigentlich nur Postkarten für Postcrossing kaufen wollte. Dazu kamen noch drei Schminkartikel, n Buch über die bedeutensten Funde der Menschheit („Archäologie“) und ein Oberteil und zwar in Größe L statt XL und es passt mir sogar gut : ). Yay : ).

Danach fuhr jeder nach Hause und Abend wollen wir uns wieder treffen um einen unserer Lieblingsfilme zu fröhnen – Dracula – tot aber glücklich.

Ja… heute ist ein guter Tag.

Freitagsfüller und Song zum Wochenende einleiten

1.   Es kommt mir vor wie gestern, dass ich eine faszinierende Person im Juni 2008 zum ersten und letzten Mal traf.

2.  Würde ich diese Person bald mal wiedersehen – ich hätte nichts dagegen.

3.  Wann hat eigentlich  dieser (unangenehme) Cybergoth-Trend angefangen!?

4.   „Unser“ Auto steht gewöhnlich vor meinem/unserem Fenster.

5.  Mein Bauch  soll endlich weniger werden -.-.

6.  Oh mein Gott,  ich liebe Musik...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Ende von Martins Arbeitswoche, morgen habe ich einen Flohmarktbesuch mit anschließendem Frühstück mit meinen liebsten Freunden geplant und Sonntag möchte ich, dass das Wetter endlich besser ist – …wollte ich das nicht letzte Woche schon?
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Zeraphine… *schnurr*

Wieviel ist ein Mensch ohne Job wert?

Das frage ich mich immer wieder und leider kommt die Antwort in meinem Kopf dann wie aus der Pistole geschossen: Nichts!!

So oft wurde es mir in meiner Kindheit und Jugend gepredigt, dass ich es tief in mir verinnerlicht habe. Wenn ich mich früher krank fühlte und nicht zur Schule gehen konnte, wurde ich ganz genau in Augenschein genommen, ob ich denn auch wirklich krank bin und nicht doch zur Schule gehen könnte. In meinem Abschlussjahr war ich sehr oft krank – meine angeknackste Psyche äußerte sich zum ersten Mal und machte mir durch Kreislaufprobleme klar, dass etwas nicht stimmt. Wie oft durfte ich mich von meiner Familie anhören „Wie willst du denn später mal arbeiten gehen, wenn du jetzt schon ständig krank bist!? Was soll nur aus dir werden!? Geh zur Schule – du bist ja nicht sterbenskrank.“ Das Ganze darf man sich in einem recht unfreundlichen Ton vorstellen. Achja – zugleich wurde ich dann in die Abschlusszeitung als „Größte Blaumacherin“ gewählt – Außenseiter-sein olé.

Ich fand nach meiner weniger guten mittleren Reife keinen Job und weiter ging es von Seite meines Vaters: „Schreib Bewerbungen! 24 Stunden lang würde ich an deiner Stelle Bewerbungen schreiben!! Du bemühst dich nicht richtig! Du brauchst dringend eine Ausbildungsstelle! Du bist genauso faul wie deine Mutter“ – Ich schrieb mehr als 200 Bewerbungen und bekam trotzdem nichts.

Aber was ich mir dabei merkte war:
„Du MUSST Arbeit haben! Ohne Arbeit bist du faul und ein Nichts.“

3 Jahre nachdem ich die Schule verlassen hatte fand ich endlich eine Ausbildungsstelle und ich war glücklich. Endlich war ich auch etwas wert. Mein Job gefiel mir sogar im ersten Jahr sehr gut, doch es ging irgendwie bergab. Die Personalstrucktur und mein privates Leben veränderten sich, ich ging in eine Klinik, kam noch kränker zurück und musste mir letzten Endes eingestehen: Ich kann nicht mehr arbeiten. Mit der Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration eines Goldfischs lässt sich nicht fehlerfrei arbeiten und mit einer sozialen Phobie ist es ein Problem mit Menschen zusammenzuarbeiten, von der Berufsschule ganz zu schweigen. Ich hatte in diesem Job keinen Druck (außer vielleicht dem Geläster hinter meinem Rücken) und konnte dem nicht mehr standhalten.

Ende 2009 musste ich mich zwischen Gesundheit und „etwas Wert zu sein“ entscheiden und ich entschied mich für mein Leben, das in dieser Form damals durch Klingen gefährdet war.

Stille… Ohne Atem… Stillstand… Selbstzweifel…

Aber irgendwie muss es doch weiter gehen, nicht? Ich musste mir Gedanken über das Thema „Arbeit um jeden Preis“ machen. Mittlerweile weiß ich, dass diese Ansicht der Dinge verkehrt ist. Man hat es mir falsch beigebracht.

Wer einem Beruf nicht nachgehen kann, ist nicht gleich faul oder weniger Wert. Und auch wenn mich viele für folgende Aussage verurteilen werden: Ein Job ist für mich NICHT (mehr) das Wichtigste im Leben. Wichtig ist, dass man am Leben bleibt und wichtig ist, dass man gesund und glücklich ist, aber was nicht wichtig ist, ist es anderen Recht zu machen.

Wie seht ihr das?

Für alle, die sich über diesen Eintrag furchtbar aufregen werden:
Ich spreche von mir.

Mein Februar 2011

Ich schreibe hier viel zu wenig, ich weiß… Aber obwohl ich keinem regulären Job nachgehe, hab ich irgendwie endlos viel zu tun. Ich versuche hiermit mal zu aktualisieren:

Ich hab zur Zeit endlos viel zu tun. Ich hab das Gefühl, mein Tag hat nicht genügend Stunden. Klar man könnte da jetzt sagen „Na dann steh doch eher als 13 Uhr auf.“, aber irgendwie ist mir das unmöglich. Letzte Woche hatte ich mal wieder Therapie und hab die Problematik geschildert, dass ich es einfach nicht aus dem Bett schaffe und meine Therapeutin meinte, ich solle mich nicht so unter Druck setzen und das würde auch an den Medikamenten liegen, dass ich erst gegen Mittag in die Gänge komme. Klar – dann könnte man sagen, „Dann bleib doch am Abend länger als 0:30 auf!?“ – schon probiert, dann verschiebt sich mein ganzer Schlafrythmus nach hinten. Ätzend ist das -.-, bin ich doch beim Schlafem so unproduktiv und darf mich nur mit nervigen, unangenehmen Träumen herumschlagen.

Ich habe mir überlegt, ob ich meine Träume nicht hier aufschreibe, aber dann hätte ich noch mehr zu tun und wie gesagt ist die Zeit ja irgendwie verdammt knapp aktuell.

Was mache ich denn so großartig? Ich beschäftige mich zur Zeit mit mehreren Themen, würde mich mit jedem Thema eingängig beschäftigen, aber dann würden andere Sachen wieder liegen bleiben. Neben dem groben Haushalt (Küche sauber halten, Wäsche machen, Mauzis und Ratzis sauber halten und wöchentliche Staubbeseitigung) nimmt mich z. B. kochen für mich selbst in Anspruch. Eigentlich kein großes Ding, aber dreimal täglich eine halbe Stunde läppert sich ja auch. Zumindest halte ich mich seit Montag wieder an die strenge MB-Phase und das wird voraussichtlich erst durch ein Samstagsfrühstück mit Freunden unterbrochen.

Was noch? Die täglichen „Rituale“, wie Tagebuch schreiben, Diarycards ausfüllen, neue Blogeinträge lesen, Dshini spielen (wo ich heute übrigens mein Glätteisen abbe“zahlt“ habe – mal sehen wann es hier bei mir eintrifft), Katzen bespaßen.

Und dann fröhne ich noch meiner Büchersucht. Aktuell hab ich 11 Rezensionsexemplare hier liegen und über die möchte ich natürlich so schnell wie möglich schreiben – ganz zu schweigen von den ca. 80 anderen Büchern, die darauf warten gelesen zu werden. Also lese ich recht viel, morgens nach dem Frühstück (bevor ich mich nochmal 2-3 Stunden aufs Ohr hau), abends vorm Einschlafen und dazwischen, wenn sichs einrichten lässt. Wenn ich fertig gelesen habe heißt es darüber schreiben. Es macht mir riesigen Spaß zu schreiben und zu lesen – ich liebe es. Toll wäre es, wenn ich damit irgendwann Geld verdienen könnte… Geht sowas? Informiert mich : ).

Nebenher beschäftige ich mich noch mit meinem wieder erblühtem Interesse für den alten Pfad, lese mich durch diverse Bücher und Internetseiten und dann liegen da noch seit Wochen einige Zeitschriften über Geschichte, Psychologie und Alternative Heilmethoden, die ich eigentlich dringend lesen möchte und es jeden Tag auf morgen vertage(n muss).

Ach, was ich noch vergessen hab – ich warte auf meine bestellten Stricknadeln, die Wolle und das Sockenstrickbuch hab ich schon. Stricken möchte ich also demnächst auch noch anfangen und wenn ich schon mal bei Handarbeit bin, fällt mir wieder ein, dass ich eigentlich längst mal wieder nähen, Postkarten und Seife machen uuund in den Wald gehen und den Frühling suchen wollte.

Ich kann gar nicht glauben, dass ich wirklich so viele Interessen habe. Denn bis vor etwas über einem Jahr, saß ich nach meiner „Entlassung in die Auszeit“ noch jeden Tag gelangweilt vor dem Fernseher, nur um Zeit totzuschlagen und zu warten, dass Martin von der Arbeit zurückkehrt. Insofern kann ich wohl sagen, dass ich psychisch einen Sprung nach vorn gemacht habe und mich nun sehr gut selbst beschäftigen kann.

Wenn sich da nur nicht immer solche Gedanken einschleichen würden wie, „Vergiss nicht, ohne damit Geld zu verdienen ist das alles nichts wert. Wenn du selbst kein Geld verdienen kannst, bist DU nichts wert.“ Aber dazu morgen mehr – ich hoffe ich schaff es…

Zum Glück kann ich mich während dem ganzen Streß den ganzen Tag von toller Musik berieseln lassen ❤ Musik ist toll …

Projekt „Gothic Friday“ – Februar: Musik und Leidenschaft

„Gothic Friday“ ist ein Projekt das von den beiden Bloggern Spontis und Shan Dark ins Leben gerufen wurde. Dabei wird es jeweils am ersten Freitag des Monats eine Frage (die in den Szenebereich geht) gestellt, zu der dann jeder, der möchte, einen Beitrag verfassen kann. Außerdem gibt es auch halbjährlich was zu gewinnen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, könnt ihr das hier nachlesen.

Das Thema im Februar lautet:
10 Fra­gen — Die Musik und Du

  • Was bedeu­tet Musik für Dich? Wie wich­tig ist sie Dir?
    Musik ist mir richtig wichtig. Wenn ich mal keine Musik ertrage, dann ist das n Zeichen dafür, dass es mir endlos schlecht geht. Das wunderbare an Musik ist, dass sie Gefühle steuern kann. Sie kann (zumindest mich) melancholisch machen oder auch bewirken, dass ich völlig aufgedreht werde. „Berühr mich-Bands“ sind bei mir vor allem Mantus und L’ame Immortelle… zumindest fallen die mir jetzt spontan ein. Eigentlich hab ich das Gefühl, hinter dieser Frage müsste eine längere Antwort stehen, aber mit meinen vier Sätzen ist eigentlich alles gesagt. Musik ist mir sehr wichtigich liebe Musik <3.
  • Wel­che Rich­tun­gen »schwar­zer Musik« hörst du? Nenne ein Bei­spiel, das für Dich deine Bedeu­tung des Genre am bes­ten Wie­der­gibt.
    Ich hab ziemliche Probleme damit, Bands in Sparten einzuordnen. Eigentlich kann man sagen, dass ich fast jede (schwarze) Musikrichtung höre. Dass ich eine bestimmte Band besonders gern höre, kommt immer wieder vor – wechselt aber von Zeit zu Zeit. Ich nenn einfach mal einige Bands aus verschiedenen Stilen, die ich gern höre – einordnen könnt ihr sie dann selbst in Gedanken *g*: And One, ASP, Welle:Erdball, Covenant, SIDT, Dark Sanctuary, Sun of the Sleepless, Theatre Des Vampires, Graveworm, Within Temptation, Dark Princess, Deine Lakaien, Cradle of Filth, Saosin, System of a down, Staubkind, Zeraphine, Elvenking, Coppelius, The Cruxshadows, Sinamore, Subway to Sally, Elane, Omnia, In Strict Confidence, AFI, The Cure…
    Mja – breitgefächert eben.
  • Wie wür­dest deine musi­ka­li­sche Lauf­bahn beschrei­ben? Über wel­che Rich­tung der Musik bist Du in die Szene gekom­men, wel­che hast hin­zu­ge­won­nen, wel­chen hast du abge­schwo­ren und was hörst du heute?
    Angefangen hat das Ganze als ich 14 war mit Die Ärzte und Böhse Onkelz. Dann hörte ich lange Zeit andere Musik über die ich mich hier mal nicht äußern werde und stieg dann mit Mudvayne, System of a down, Subway to Sall, In Flames und KoRn in die schwarze Szene ein. Dann kamem Rammstein, Megaherz und ähnliche dazu, dann ASP und Unheilig. Irgendwann hatte ich auch mal ne Phase, in der ich viel AFI, Saosin und in Richtung Nu-Metal und Screamo hörte, was mich durch ne Zeit mit nem neuen Partner begleitete, genauso wie ich Partnerbedingt mal ne kurze Electrozeit hatte.
    Seit ungefähr zwei Jahren fühle ich mich aber immer mehr zu ruhigeren Klängen hingezogen – ich habe Neoclassic für mich entdeckt. Außerdem gefällt mir seit einiger Zeit wieder vermehrt die Musik der 80er alá The Cure, The Beauty of Gemina, usw. In letzter Zeit waren Bands wie Diary of Dreams, Metallspürhunde, Janus und Deine Lakaien meine Favouriten. Aber wer weiß wie es in einem Monat aussieht? Musik ist zu wundertoll um sich auf etwas zu versteifen.
  • Wie und wo hörst du Musik am liebs­ten?
    Zur Zeit höre ich meist zu Hause Musik, wenn ich am PC arbeite, oder wenn ich lese. Ich mag es, im Hintergrund YouTubeListen oder ein gutes Düster-Onlineradio laufen zu lassen und meine Tätigkeit so mit Musik zu untermalen und mich von Musik leicht berieseln zu lassen. Was ich aber auch mag ist, wenn ich in der Stadt unterwegs bin und mit MP3Player laut Musik zu hören – das hilft mir sehr, mich von meiner Sozialphobie abzulenken, da ich meinen Fokus auf die Musik und das was ich sehe richten kann um mich ruhig zu halten. Uuund was ich noch toll finde, ist beim Autofahren Musik zu hören – ganz laut, zum mitsingen und um nur mich selbst damit belästigen zu müssen *g*. Laute Musik in Kneipen und Discotheken mag ich auch.
  • Wel­che Musik hörst du außer­halb der typi­schen dunk­len Musik noch?
    Ich oute mich hiermit – ich steh total auf Silbermond und Juli (und nein, WirSindHelden kann ich nicht leiden). Mja, dann mag ich noch allgemein nen Großteil der Musik der 80er – das war einfach n tolles Jahrzehnt, im Gegensatz zu den 90ern, die ich (Chart)musiktechnisch irgendwie ziemlich mies finde. Achja und dann steh ich noch total auf Musik, die in Richtung Duffy, Adele und Amy Winehouse geht. Wie nennt man das? Ist das Soul? Keine Ahnung…
  • Mal ange­nom­men, Du könn­test ein Instru­ment spie­len, hät­test eine tolle Stimme und wür­dest zusam­men mit Freun­den eine Band grün­den. Wel­che Rolle in der Band wäre Deine?
    Dann wär ich gern die Sängerin und die Musik würde ne Mischung aus Within Temptation und Evanescence sein. Ich singe total gerne und es klingt wohl auch nicht mal so übel, aber ich stell mich da ziemlich an mit Publikum und so.
  • Nenne 5 dei­ner Alben die für Dich unver­zicht­bar mit Szene ver­bun­den sind.
    x Apoptygma Berzerk – You and me against the world
    x ASP – Requiembryo (Ich find aber alle Alben von ASP toll)
    x Unheilig – Puppenspieler
    x Samsas Traum – Aura und das Schneckenhaus
    x Der letzte Punkt steht stellvertretend für meine YouTube-FavouritenListe. Ich kaufe mir total selten CDs.
  • Wel­che musi­ka­li­schen Eigen­schaf­ten hat für dich das ideale Lied?
    Das ist wirklich schwer… Das perfekte Lied muss auf jeden Fall SEHR lang werden, damit alles reinpasst. Es muss Synthesizer geben und n Klavier. Der Gesang sollte von nem Kerl mit ziemlich dunkler, samtiger Stimme sein und das Lied ist eher langsam und auch melancholisch aaber melodisch, vielleicht mit einigen sehr kleinen Stellen, die unmelodisch sind – damit der Wiedererkennungswert da ist. Es muss ein Lied werden, in das man „sich reinlegen und heulen“ kann, das einen warm ummantelt. *schmacht*… hach…
  • Wel­che Band oder wel­chen Musiker/in wür­dest Du gern mal inter­viewen und auf wel­chen Frage musst Du dabei unbe­dingt eine Ant­wort haben?
    Musiker sind auch nur Menschen – sie können mir die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht beantworten ; ). Außerdem bin ich nicht so der „Überfan“, der uuunbedingt mit einer bestimmten Band reden muss. Ich wüsste gar nicht, was ich da sagen sollte außer „Hey.. ich mag eure Musik.“
  • Wer oder was reprä­sen­tiert für die Dich die Zukunft der »schwar­zen« Musik?
    Für mich persönlich muss Gothic nicht neu und spannend interpretiert werden. Von mir aus könnten Industrial/Noize/usw. aber ausgemustert werden, in meinen Augen hat das mit schwarzer Musik nichts mehr zu tun. Allerdings fürchte ich beinahe, dass genau das die Zukunft der schwarzen Musik sein wird, wenn man sieht, dass das WGT teilweise wie ein Raver-Treffen wirkt. Als ich vor 6 Jahren dazustieß, war diese Musikrichtung nicht besonders populär (zumindest soweit ich das feststellen konnte), aber das wird immer mehr in der letzten Zeit… das mag ich nicht.