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Ende des Tierkommunikations-Seminars und nächtlicher Ausritt

In den letzten drei Wochen war ich bei einem Online-Tierkommunikations-Seminar auf ANIMALTALK dabei. Gebracht hat es mir leider im Moment nur wenig. Ich kann von Tieren weiterhin nur Gedankenfetzen wahrnehmen. In der ersten Woche konnte ich dem Seminar noch gut folgen und die Aufgaben lösen, aber dann gings mir immer schlechter und dann hatte ich dafür einfach keinen Kopf mehr. Hab mir die Aufgaben kopiert und werde das Seminar irgendwann allein nachholen. Aber andere hatten offenbar mehr Erfolg als ich und konnten sogar mit meinem Morle sprechen (wir hatten alle Bilder von unseren Tieren hinterlegt). Ich hätte nicht gedacht, dass meine Katze soviel von meinem Gefühlsleben mitbekommt:

„Sie liebt dich sehr, bemüht sich, dir Leichtigkeit zu bringen im Gefühlsleben und ist Begleitung auf deinem Weg. Vertrauen und Stärke ist es, was sie dir auch vermitteln möchte, mit viel Geduld.“

„Sie übermittelte mir den Satz ‚Geh raus in die Welt und lerne das Schöne zu schätzen.‘ für dich“

Es war mir immer klar, dass Morli sich mich als Bezugsmensch ausgesucht hat – Luna ist eher Martins Mädchen – aber mir schossen beinahe die Tränen in die Augen, als ich las, was mein Miezchen über mich denkt.

Für alle, die mit dem Begriff „Tierkommunikation“ nichts anfangen könnten: Darunter versteht man Gespräche zwischen Mensch und Tier die auf Gedankenebene, also telepathisch, stattfinden. Das funktioniert eigentlich mit jedem Lebewesen – Mensch, Pflanze, Baum, Stein (Ja – auch Steine werden zu Lebewesen gezählt). Nur haben wir Menschen es verlernt, da bei uns die verbale Kommunikation an erster Stelle steht. Kleine Kinder können das noch – nur verlernen sie es, da der Erwachsene meist zu ihnen sagt „Das geht nicht – Tiere können nicht sprechen!

Gestern Abend war ich dann wieder reiten. „Wieder“, weil ich Samstag auch schon war. Ich war auf dem Eichenhof schon Ende letzten Jahres einige Male, musste es aber dann abbrechen, da der Weg, den ich da noch zu Fuß zurücklegen musste, einfach zu weit war für mich. Aber wie gesagt – jetzt ist das Auto da. Sabrina kam auch mit, was mich sehr freute und sie sollte Dobby reiten, einen kleinen Falben. Fand ich natürlich sehr komisch, da ich Marco auch öfter „Dobby, mein Hauself“ nenne : ) Ich ritt, wie immer, James (eigentlich James Joyce – wie der Schriftsteller) – ein sehr großer Brauner Wallach und dann gings los in die Pampa. Da wir erst um 19:30 loskamen, wurde es verdammt schnell dunkel und ich schwebte ständig irgendwie in Angst. Im Wald standen lauter Wurzeln auf den Trampelpfaden aus dem Boden und ich hatte dauernd Panik, James könnte stolpern. Außerdem hatte ich eine unliebsame Begegnung mit einem Ast unter dem sich alle bücken konnten – außer ich auf meinem Riesenpferd. Ich hatte fest damit gerechnet, dass die Bremsspuren in meinem Gesicht zu sehen sein würden – hatte aber Glück (was keine Schmerz-Entschädigung war -.-). Als wir dann um 21 Uhr wieder am Hof ankamen, war ich doch recht bleich und froh es endlich hinter mir zu haben. Fazit: Im Dunkeln reiten macht keinen Spaß. Toll war lediglich der kühle Lufthauch, der nach Pferd und Wald duftete und der Galopp (ich finde das ist wie fliegen) – aber das hätte ich wohl auch am Tag haben können. Ja ich weiß – ich kann immer nur nörgeln *g*

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5 Kommentare zu “Ende des Tierkommunikations-Seminars und nächtlicher Ausritt

  1. Ein großes Lob an Morle. Wenn sie dir Haustür aufmachen könnte, würde sie dich wohl rauschieben :-). Brave Mietz, dafür gibts ein Leckerli, wenn ich wieder vorbei komm.

  2. Seh ich wie deine Mama!
    Hmm…ich würde auch gerne wieder reiten gehen. *seufz*
    Das Seminar…hast du dir die Sachen kopiert? Darf ich da mal einen Blick drauf werfen? Es interessiert mich total! Email oder so? *liebguck*

    Tajaa, hast du das Amy-Buch angefangen? Das mit dem Mädchen? Ich bin am überlegen ob ichs mir auch kaufe…hab nix mehr zu lesen und vor lauter langeweile meine Twilight-Bücher schon von hinten gelesen, was die Sache sehr witzig macht. Ebenso die Vampire-Diaries Bücher. Langsam wirds nervig…bin am überlegen ob ich mal in der Mitte anfange…*Schnauf*

      • Ja mal sehen 🙂 Würde sicher lustig werden, auch wenn ich diesmal sicher NICHT in einem Schneesturm ausreite! *lol*

  3. Hallo Tialda,

    wenn du wirklich die TK lernen möchtest, würde ich dir zu einem Kurs vor Ort raten.
    Ein Onlinekurs, Fernkurs oder ähnliches kann nie den persönlichen Austausch in der Gruppe ersetzen.

    Es geht um Vertrauen, Austausch, gemeinsames Lachen, Üben und Lernen.

    Die Investition lohnt sich auf alle Fälle! Aus meinen Seminaren geht keiner ohne Erfolgserlebnis und das sichere Gefühl „Ich kann mit Tieren reden“.

    Ich bin mir sicher, dass du in deiner Gegend eine gute Tierkommunikatorin findest, die dich persönlich liebevoll begleitet.

    Ein Onlineseminar ist meiner Meinung nach gut, um einen ersten Einblick in die Materie zu bekommen. Um tiefer zu gehen, lässt sich der persönliche Austausch nicht umgehen.

    Alles Liebe dir und viel Freude beim Reiten 🙂
    Johanna

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